12 Volt Trafonetzteile lieferbar!

12 Volt Trafonetzteile sind sehr schwierig, bis gar nicht mehr zu bekommen. Wir sind ständig auf der Suche nach diesen Stromspendern. Ich konnte von einem großen Telekommunikationsanbieter einen großen Posten gebrauchter und störungsarmer 12Volt Trafonetzteile mit 1 Ampere ergattern.

Netzteil-12-V-1-A-gebraucht

Die Netzteile sind zwar gebraucht, aber in einem guten Zustand. Jedes Netzteil wurde geprüft. Dazu ist der Preis auch noch recht günstig. Statt der üblichen 19,90€ bieten wir diese Netzteile für nur 9,75€ an.

Die Länge des Eingangs- als auch des Ausgangskabel beträgt jeweils 1,8 Meter. Es hängt somit kein 610 Gramm schwerer „Klumpen“ direkt an der Steckdose.

Somit haben wir für die Boni-Whip und andere 12 Volt versorgen Antennen wieder eine störungsarme Spannungsquelle im Programm.

  • Input: 230V AC / 50Hz / 150mA
  • Output: 12V DC / max. 1A
  • Abmessungen ohne Stecker: 80 x 55 x 50mm
  • Gewicht: 610 Gramm

Die Netzteile sind sofort verfügbar: zum Onlineshop

Keep Listening

Dennis

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5 Antworten auf 12 Volt Trafonetzteile lieferbar!

  1. Ganz offensichtlich gibt es Gelegenheiten, bei denen so ein Netzteil hilft. Meine Überzeugung ist aber, dass das eigentliche Problem bei den meisten Installationen wo ganz anders liegt: Leitungsgebundene Störungen gelangen auf Wegen in den RX-Eingang, die der Betreiber nicht erkennt.

    Mein Grundsatz dazu ist ganz einfach: Antenne ist überall da, wo unsymmetrische Ströme fließen können. Deshalb gehört an das antennenseitige Ende des Koaxkabels zwingend eine Mantelwellendrossel. Oft genug geht dann die Empfindlichkeit massiv zurück. Dann fehlt der Antenne das „Gegengewicht“ – „endgespeiste Antennen“ gib es nur in seltenen Fällen wie einer Fuchs-Antenne. Auch unmittelbar vor dem Empfängereingang sollte man eine Mantelwellendrossel vorsehen.

    Ich habe auch schon Schaltnetzteile aus dem Verkehr gezogen, weil sie das ganze Stromnetz verseucht haben. Die Störungen kann man in der Regel nicht mit Peilungen finden, sondern nur durch Ausschalten der einzelnen Stromkreise. Der Grund ist, dass die Störungen den Störer über den Netzanschluss, das heißt leitungsgebunden, verlassen. Pech hat man, wenn der störende Stromkreis dem Nachbarn gehört.

    Durch die Luft halten sich die Störungen meist in Grenzen, aber über das Stromnetz fängt man sie leicht ein. Damit sind wir wieder bei meinen unsymmetrischen Strömen von oben. Dann sind Trafo-Netzteile übrigens kein Allheilmittel: Ein 50-Hz-Transformator hat viel größere Koppelkapazitäten zwischen Primär- und Sekundärseite als ein Schaltnetzteil.

    An einer Stelle sind die angebotenen Trafonetzteile übrigens deutlich verbesserungsfähig: Die Sekundärleitung kann man als eine Spule betrachten, die eine aktive Fläche von 1800 x 2 mm2 hat. Was man sich damit induktiv einfängt, kann man auch mit einem Ferritring nicht unterdrücken: Das ist eine symmetrische Störung. Deshalb verwende ich in solchen Fällen Koaxkabel RG-174/U. Das ist übrigens auch für Lautsprecherleitungen im Funkbereich sehr empfehlenswert.

    Siehe http://www.dl4no.de/thema/funkentsteorung.htm.

    Meine aktive Empfangsantenne für Kurzwelle betreibe ich übrigens mit einem Schaltnetzteil ohne intensivere Schutzmaßnahmen. Funktioniert völlig problemlos und störungsfrei. Das habe ich auch schon im Vergleich zu einer Batteriespeisung getestet.

    • Dennis sagt:

      Hallo OM Alexander,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar.

      Die Frage mit den Schaltnetzteilen ist immer die gleiche: Nicht ob, sondern WO stören sie. Ich habe gerade von einem LOOP-Antennenhersteller ein „absolut Störungsfreies“ Schaltnetzteil bekommen. Ich war natürlich heilfroh und hatte es sofort zu NTi zum testen geschickt. Als ich das Ergebnis bekam und unter 1000kHZ schaute, war die Enttäuschung groß: Ich sah nur Störungen. Da unten hat er gar nicht geschaut. Ihn interessieren nur Frequenzen ab 1,8MHz, ich hingegen will auch bis 10kHz empfangen. Daher kommt sein super Schaltnetzteil für mich leider nicht in Frage.

      Schaltnetzteil Störung

      Mit Trafonetzteilen habe ich zu 99,9% keine Probleme und die meisten SWLer auch nicht. Damit kann man die Stromversorgung schon einmal als Störer ausschließen und daher sind diese auch so begehrt. Klar gibt es auch gute Schaltnetzteile, aber die kosten dann 80,-+X Euro und sind dann sehr groß.

      Zum Thema Mantelwellensperre wird es von uns in Kürze etwas Wirkungsvolles geben. Wir sind da jetzt schon ein paar Wochen dran und auf einem sehr guten Weg. Das was der Funkamateur in seiner vorletzten Ausgabe veröffentlicht hat, mag beim Senden toll sein, aber beim Empfang brachte es überhaupt nichts. Da bringt unser GI300 immer noch viel mehr.

      Für die Erdung der Koaxkabel haben wir mit der Erdungsklemme und dem Erdungsspieß, alles Notwendige im Angebot. Gerade bei langen Kabellängen ist die Erdung ratsam. Darüberhinaus, haben unsere Loopantennen auch gleich einen Erdungsanschluss.

      Keep listening
      Dennis

      • Hallo Dennis,

        ich will überhaupt keinen Widerspruch zwischen unseren Aussagen konstruieren, nur mögliche Enttäuschungen vermeiden.

        Ein Beispiel aus Zeiten, als die Deutsche Welle noch deutsches Kurzwellenprogramm machte: Urlaub auf den Kanaren, ich hatte einen der besseren KW-Taschenempfänger dabei. Dessen Netzteil enthielt auch noch einen herkömmlichen Transformator.

        Trotzdem musste ich das Netzteil zum Empfang abhängen, weil über das Stromnetz so viele Störungen rein kamen. Der Teleskopstab arbeitete halt zwangsweise gegen das Netz als „Gegengewicht“. Der hat gegen die Umgebung nur wenige pF. Deshalb reichen auch nur wenige pF Koppelkapazität im Netztransformator, um Störungen einzukoppeln.

        Deswegen oben auch mein Hinweis was passiert, wenn man ohne Gegengewicht für die Antenne eine Mantelwellendrossel auf das antennenseitige Ende des Koaxkabels macht. Wenn man weiß, wie’s geht, kann man die Mantenwellendrossel ein paar Meter von der „Antenne“ entfernt auf das Kabel machen. Dann wirkt der Außenleiter des Kabels bis zur Mantelwellendrossel als Gegengewicht (und wird so natürlich zum Teil der Antenne).

        Das Thema Erdung ist primär eines der Sicherheit. Da muss gar kein Bitz direkt in die Antenne einschlagen – dann ist sowieso alles zu spät.

        Es reicht völlig ein Einschlag in mehreren 100 m Umkreis: Blitze haben Ströme von oft mehreren 1000 A und extreme Flankensteilheiten. Durch den Skineffekt fließen diese Ströme auf der (Erd-) Oberfläche und erzeugen kräftige Spannungsabfälle. Und die starken Stromänderungen induzieren in Leiterschleifen heftige Ströme.

        Wie man obigem entnehmen kann, reicht eine Erdung unmittelbar an der Antenne nicht aus. Das muss, ggf, zusätzlich, am Hauseingang passieren. Die Wirkung dieser Erdung kann man mit einer Mantelwellendrossel unmittelbar außerhalb der Hauserdung deutlich erhöhen.

        vy 73,
        Alexander

        • Dennis sagt:

          Hallo Alexander,

          Sorry, so wollte ich das gar nicht geschrieben haben. Was Du da schreibst hat mit Sicherheit seine Berechtigung in einigen Fällen. Keine Frage. Und wie ich sehe, wird das auch gut angeklickt.

          Bei mir ist es nur so, dass wenn mal jemand unzufrieden mit unseren Antennen ist, dann ist es zu 90% so, dass er ein störendes Schaltnetzteil damit verwendet. Früher hatte ich dann ein Trafonetzteil geschickt und das hat das Problem gelöst. Aber ich hatte jetzt bestimmt sein 9 Monaten keine mehr bekommen und bin deshalb froh, dass ich einen großen Posten aufkaufen durfte. Auch wenn sie gebraucht sind.

          Gegen PLC zum Beispiel, hilft das natürlich auch nicht. Dagegen kann nur der Staat etwas tun.

          • Hallo Dennis,

            > Gegen PLC zum Beispiel, hilft das natürlich
            > auch nicht. Dagegen kann nur der Staat etwas tun.

            Natürlich sind wir da nur eineReparaturkolonne, die die Schaglöcher notdürftig flickt.

            Ich habe schon mal in der Leserbriefspalte der c’t angeregt, dass der Zoll unmittelbar vor den Wareneingang jedes Amzon-Auslieferungslagers ein Kundencenter bauen sollte: Alles was zu Amazon rein soll, wird zu 100% auf CE-Konformität geprüft und gleich der Zoll und die Umsatzsteuer dafür berechnet. Da brauchen sie für jeden Standort 1000 Leute. Die kosten aber nur einen Bruchteil dessen, was sie an hinterzogenen Abgaben reinbringen. Von unserem Thema hier ganz zu schweigen.

            Wir können vor allem zwei Dinge tun:

            * Die Empfangsantenne möglichst weit weg von allen Störquellen aufbauen. Das gelingt um so besser, je kleiner die Antenne ist. Am kleinsten sind aktive Empfangsantennen :-)

            * Genau überlegen, was wirklich zur Antenne gehören soll, und das exakt von den den Teilen isolieren, die nicht dazu gehören sollen. Typisches Antennenteil, an das keiner denkt: Mast-Erder für Dachantennen, die meist mitten durch die Netzspannungsinstallation des Hauses laufen. Auf dass man garantiert jedes PLC-Paket auch hört :-(

            Gruß,
            Alexander

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